Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Ahmed Kamal El Din, Kamal Interactive Technology (im Folgenden „KIT"), und seinen Auftraggebern über Webentwicklung, App-Entwicklung, die Integration lokaler KI, Wartung sowie Hosting. Sie gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn KIT ihnen ausdrücklich und schriftlich zustimmt.

2. Leistungen

KIT erbringt insbesondere folgende Leistungen:

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und der Auftragsbestätigung. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

3. Angebot und Vertragsabschluss

Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Auf dieser Grundlage erstellt KIT ein schriftliches Angebot. Angebote sind, sofern nicht anders angegeben, 30 Tage gültig. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Auftraggeber das Angebot annimmt und KIT den Auftrag schriftlich oder elektronisch bestätigt. Die auf der Website genannten Preise und Leistungspakete sind eine unverbindliche Einladung zur Angebotseinholung und kein bindendes Angebot.

4. Preise und Umsatzsteuer

KIT ist Kleinunternehmer im Sinne des § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Sämtliche Preise verstehen sich daher ohne Umsatzsteuer, eine Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen und nicht in Rechnung gestellt. Gegenüber Verbrauchern sind die angegebenen Preise Endpreise. Sollte die Kleinunternehmerbefreiung wegfallen, kommt die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu.

5. Zahlungsbedingungen

Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei umfangreicheren Projekten ist KIT berechtigt, nach Meilensteinen oder Teilleistungen abzurechnen sowie eine angemessene Anzahlung zu verlangen. Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, gelten gegenüber Unternehmern Verzugszinsen von 9,2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 456 UGB), gegenüber Verbrauchern 4 Prozent pro Jahr (§ 1000 ABGB). Die Kosten zweckentsprechender Mahn- und Inkassomaßnahmen sind zu ersetzen.

6. Mitwirkungspflichten

Der Auftraggeber stellt alle für die Leistung erforderlichen Inhalte, Texte, Bilder, Zugänge und Informationen rechtzeitig bereit und erteilt notwendige Freigaben zügig. Für die rechtliche Zulässigkeit beigestellter Inhalte, insbesondere für Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte, ist der Auftraggeber verantwortlich. Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung zurückgehen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

7. Termine und Abnahme

Termine gelten als annähernd vereinbart, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Nach Fertigstellung einer Werkleistung prüft der Auftraggeber diese und erklärt die Abnahme. Nimmt der Auftraggeber die Leistung in Gebrauch oder erhebt er nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung schriftlich begründete Einwände, gilt die Leistung als abgenommen.

8. Nutzungsrechte und Urheberrecht

Die Werknutzungsrechte an den eigens für den Auftraggeber erstellten Ergebnissen gehen erst mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Entgelts auf den Auftraggeber über, und zwar im vereinbarten Umfang. An wiederverwendbaren Bausteinen, Bibliotheken und dem eigenen Framework behält KIT die Rechte. Eingesetzte Komponenten Dritter und Open-Source-Software unterliegen ihren jeweiligen Lizenzbedingungen. KIT ist berechtigt, das erstellte Werk in einer Referenzliste zu nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht.

9. Wartung und Support

Wartungs- und Supportleistungen erbringt KIT nach Aufwand zu den jeweils gültigen Stundensätzen oder, sofern gesondert vereinbart, im Rahmen einer laufenden Vereinbarung. Laufende Wartungs- und Supportvereinbarungen sind Dauerschuldverhältnisse, werden monatlich abgerechnet und können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Der Leistungsumfang richtet sich nach der jeweiligen Vereinbarung. In einem Monat nicht in Anspruch genommene Stunden verfallen und werden nicht in den Folgemonat übertragen, sofern nichts anderes vereinbart ist.

10. Hosting

Beim verwalteten Hosting bemüht sich KIT um eine möglichst hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsfenster und Ausfälle, die KIT nicht zu vertreten hat, sind davon ausgenommen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, keine rechtswidrigen Inhalte zu speichern oder zu verbreiten. Werden im Rahmen des Hostings personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien zusätzlich einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ab (siehe Auftragsverarbeitung).

11. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. KIT behebt nachgewiesene Mängel innerhalb angemessener Frist durch Verbesserung. Unternehmer haben Mängel im Sinne des § 377 UGB unverzüglich zu rügen. Eine bestimmte Eignung für einen über die vereinbarte Leistung hinausgehenden Zweck wird nicht zugesichert. Gegenüber Verbrauchern bleiben die zwingenden Rechte nach dem Verbrauchergewährleistungsgesetz und dem ABGB unberührt.

12. Haftung

KIT haftet für Schäden bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet KIT gegenüber Unternehmern nicht; der Ersatz von Folgeschäden, entgangenem Gewinn, Datenverlust oder mittelbaren Schäden ist in diesem Fall ausgeschlossen. Der Auftraggeber sorgt eigenverantwortlich für regelmäßige Sicherungen seiner Daten. Gegenüber Verbrauchern gelten die zwingenden Haftungsgrenzen des Konsumentenschutzgesetzes. Die Haftung für Personenschäden bleibt in jedem Fall unberührt.

13. Datenschutz

KIT verarbeitet personenbezogene Daten nach den geltenden Datenschutzbestimmungen. Einzelheiten enthält die Datenschutzerklärung. Soweit KIT Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, gilt ergänzend der Auftragsverarbeitungsvertrag.

14. Rücktrittsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Rücktrittsrecht zu. Die Einzelheiten und das Muster-Widerrufsformular finden sich in der Widerrufsbelehrung.

15. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts. Für Streitigkeiten mit Unternehmern wird die Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts in Vöcklabruck vereinbart. Bei Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände nach § 14 KSchG. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Fragen richtest du an office@kamalkit.at.

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